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Altes Handwerk

Pediküre für Pferde auf dem Reiterhof Reuthen

Hufschmied Hans-Jürgen Noack (l.) aus Kolkwitz sorgt für die Pediküren bei den Pferden auf dem „Ferdinandshof“ in Reuthen. FOTO: Arlt Martina

Reuthen. Kolkwitzer Hufschmied Hans-Jürgen Noack tourt mit mobiler Hufschmiede durch die Region.

Seit mehr als 15 Jahren ist der heute 65-jährige Hufschmied Hans-Jürgen Noack aus Kolkwitz bereits Stammgast auf dem Reiterhof der Bagenzerin  Christin Noack-Kneffel. Vor vielen Jahren ist sie auf den „Ferdinandshof“ in Reuthen gekommen, den sie mit ihrem Mann Martin betreibt. Dort leben 35 Pferde. Damit die Tiere immer gut zu Fuß sein können, ist die regelmäßige Pediküre wichtig.

Der Kolkwitzer Hufschmied arbeitet fast 40 Jahre lang in seinem Beruf und tourt mit einer mobilen Hufschmiede durch die Region. Regelmäßig macht er auch auf dem Reiterhof von Pferdewirtschaftsmeisterin Christin Noack-Kneffel Station. „In Abständen von sechs bis acht Wochen muss die Hufe ausgeschnitten und gefeilt werden. Bei den Tieren ist es sehr unterschiedlich. Manche Pferde haben nur zwei Hufeisen, andere vier oder sie laufen barhuf“, sagt Noack-Kneffel. Das hänge immer von der Hornqualität ab. Kutschpferde müssen beispielsweise immer vier Eisen haben. Hans-Jürgen Noack verteilt auf den Reiterhöfen aber auch viele Hufeisen, die als Glücksbringer gelten.

Es ist die Liebe zu den Tieren, die den Kolkwitzer antreibt, den schweren Beruf des Hufschmiedes auszuführen. Wie er selbst sagt, ist jedes Pferd anders. So sei es immer wieder eine neue Herausforderung, den Vierbeinern „neue Schuhe nach Maß“ anzupassen. Doch seine berufliche Nachfolge ist bereits gesichert. Sohn Markus wird das Handwerk übernehmen.

(red/sha)
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