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Gewinnspiel Lausitzer Rundschau

Die Meise hat ihm Glück gebracht

Bernd Kuschereitz aus Proschim hat in der RUNDSCHAU kreuz und quer gerätselt und gewinnt 1000 Euro: Die Meisen in seinem Garten haben ihm Glück gebracht. FOTO: LR / Annett Igel

Proschim. Bernd Kuschereitz liest seit 43 Jahren die RUNDSCHAU – und glaubt an den Schornsteinfeger.

Die Meise hat ihm Glück gebracht – und der Schornsteinfeger. Bernd Kuschereitz lacht, als er die Haustür öffnet. Glück hat er schon öfter im Leben gehabt. Klar, mit seiner Frau Dorothea, in den Skiurlauben ganz ohne Knochenbrüche, beim Tauchen, mit der Nummer Sieben auf seinem Fußballtrikot. Aber beim Kreuzworträtseln? Er hebt entschuldigend die Arme: „Ich habe doch erst seit Dienstag mitgemacht. Die Rätsel sind nicht schwer. Drei Minuten, länger brauchte ich nicht, um das Lösungswort Meise zu finden. Mein einziges Hilfsmittel war die Lupe.“ Und der Schornsteinfeger, der sich für Freitagmorgen bei Kuschereitzens angemeldet hatte, war gerade zehn Minuten raus, als Linda Gine Dasse, die Glücksfee von der RUNDSCHAU, anrief und Bernd Kuschereitz zum Gewinner erklärt.

Es konnte eigentlich nur ihn treffen, ist er überzeugt. „Schauen Sie mal auf mein Horoskop“, sagt er und schiebt die Zeitungsseite rüber. Er ist Skorpion, und da steht tatsächlich: „Die Kasse stimmt ...“. Gerade hat sich das Proschimer Ehepaar eine neue Klingel geleistet. „Da hilft uns ein Teil des Gewinns“, sagt Bernd Kuschereitz. Der andere Teil könnte in den Urlaub fließen, aber das müssen sie sich erst noch überlegen, denn viel mehr als das Geld beschäftigt Bernd Kuschereitz, dass er das Glück hatte. „Lotto spielen wir nämlich seit Jahren, mehr als drei Richtige waren aber nie drin“, sagt er.

Er ist in Spremberg aufgewachsen und zur Schule gegangen. Sportlich war er von klein auf. Mit dem Fußball hat er früh begonnen, Kreismeister im Tischtennis ist er gewesen, in Weißwasser hat er Eishockey gespielt. „Ja, und als an einem Samstag zum Wettbewerb im Slalom-Skifahren an den Spremberger Schwanenteich eingeladen wurde, war ich auch dabei.“ Gelernt hat er Stahlbauer in Schwarze Pumpe. An der Bergakademie in Freiberg absolvierte er daraufhin ein Betriebswirtschaftsstudium. Und die schöne gemeinsame Wohnung fürs junge Glück fanden Bernd und Dorothea Kuschereitz in Hoyerswerda. Zwei Kinder wurden geboren. „Sie hatten eine gute Ausbildung, haben sich richtig angestrengt, leben heute in Neuruppin und München und brauchen unsere finanzielle Unterstützung nicht mehr“, erzählt Bernd Kuschereitz stolz.

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