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Ausstellungseröffnung Spremberg

Die Lausitz hat viele Literaten

Viel Zeit und die Lesebrille mitbringen sollten die Besucher der neuen Ausstellung „Kein unbeschriebenes Blatt“ im Niederlausitzer Heidemuseum im Kulturschloss Spree-Neiße in Spremberg. FOTO: Arlt Martina

Spremberg. Verlage und ihre Autoren stehen im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung im Kulturschloss. Auch wenn Fontane nur den Spreewald besuchte.

Eckbert Kwast, der Fachleiter des Niederlausitzer Heidemuseums, weiß, dass Spremberg neben Werken von Erwin Strittmatter noch weit mehr Literatur zu bieten hat. „In der Region gab es viele Schriftsteller und Verlage, die ihre Spuren hinterlassen haben. So zeigen unsere Ausstellungsstücke Autoren und Verlage, die die Vergangenheit und Gegenwart widerspiegeln. Als Museum sammeln wir schon lange Zeit Literatur, Dokumente und Aufzeichnungen von besonderen Menschen, die in irgendeiner Form mit Spremberg verbunden waren“, so Eckbert Kwast.

Anlass für diese Präsentation ist der 200. Geburtstag des Schriftstellers, Journalisten und Theaterkritikers Theodor Fontane am 30. Dezember 2019. „Obwohl er bei seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg im heutigen Spree-Neiße-Kreis nur dem Spreewaldörfchen Burg einen kurzen Besuch abgestattete hatte. Das war im August 1859“, so der Fachleiter des Museums.

Die neue Sonderausstellung heißt „Kein unbeschriebenes Blatt“. Und sie stellt weniger bekannte Schriftsteller und Verlage der Region in den Mittelpunkt. 15 Vitrinen zeigen sehr interessante Dokumente, die vielen Menschen bislang unbekannt sind. Dabei sind Namen zu nennen wie Johannes Vogel, Renate Krüger, Kurt Karnauke und Hans Weber.

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