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Energiekonzern im Strukturwandel

Wie die Leag aus ihrer Hauptwerkstatt eine Marke macht

Leag-Hauptwerkstatt in Schwarze Pumpe: Der Unternehmensteil setzt unter dem Namen MCR Engineering Lausitz künftig auf externe Kunden. Zum Beispiel sollen in der Instandhaltungshalle für Schienenfahrzeuge (Foto) künftig mehr Diesel- und Elektroloks sowie Waggons gewartet und repariert werden. FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau / Oliver Haustein-Teßmer

Spremberg/Schwarze Pumpe. Der Kohleausstieg zwingt den Lausitzer Energiekonzern Leag zur Veränderung. Im Industriepark Schwarze Pumpe bei Spremberg soll die Hauptwerkstatt zum Industrie-Dienstleister für Dritte werden. Der neue Markenname zeigt, wo Geld verdient werden soll.

Kohleausstieg und Strukturwandel, das heißt immer weniger Arbeit in den Kraftwerken und Braunkohle-Tagebauen der Lausitz. Doch Pascal Knorre, Azubi im zweiten Lehrjahr für den Beruf des Industriemechanikers beim Energiekonzern Leag, sieht seine Chance.

„Ein Industriemechaniker arbeitet mit Maschinen, das wird's weitergeben, auch wenn es die Kohle nicht mehr gibt“, sagt der 18-Jährige. Die Frage, die sich Knorres Arbeitgeber in der Hauptwerkstatt des Unternehmens dabei stellt: Wird es die Leag sein, die an der Nachfrage nach Maschinenbau-Spezialisten verdient und damit Umsätze, Gewinne, Einkommen und Jobs hält?

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