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Stadtplanung Spremberg

Spremberg bezieht auch Jobcenter und die Kreisbibliothek mit ein

Die Eule als Zeichen der Weisheit schmückt den altehrwürdigen Eingang der Berufsorientierenden Oberschule. Für viele Spremberger ist es schwer vorstellbar, dass hier künftig nicht mehr unterrichtet wird.FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit

Spremberg. Der Hauptausschuss diskutiert die Quartiersplanung für eine neue Innenstadt.

Im effektvollsten Szenarium für Sprembergs Innenstadt würden die Oberschüler von ihrem Denkmal an der Wirthstraße in ein neues Schulhaus auf den Schomberg ziehen. Das City-Center am Markt bekäme im Erdgeschoss den Lebensmittel-Vollsortimenter. Wo seit einem Jahrzehnt das Bürgerhaus steht, könnte Platz für Läden und altengerechtes Wohnen entstehen. Gegenüber der jetzigen Oberschule würden zwei Fachmärkte Kunden anziehen und nebenan die Hälfte Pkw-Parkplätze bleiben. Weitere Stellplätze wären mit einer Neugestaltung des Bereiches Schlossstraße/Bahnhofsstraße denkbar. Dass die Kommunalberater der Cima unbedarft auf die Spremberger Innenstadt geschaut haben, weckte auch im Hauptausschuss am Montagabend Wohlwollen.

Doch das Zwischenergebnis ist einigen Abgeordneten nicht genug. Die Kommunalberater Nils Meyer und Max Burger sollen zur nächsten Stadtverordnetenversammlung eingeladen werden und dann möglichst das Endergebnis vorlegen. Auch die Abgeordneten müssen schnell liefern: Sämtliche Fragen der Fraktionen will die Stadtverwaltung sammeln und der Cima schicken.

Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) bestätigte dem Hauptausschuss, dass der Verwaltung inzwischen vorliege, was die Oberschule – ob an einem völlig neuen Standort auf dem Schomberg oder mit einem Zweitgebäude an der Wirthstraße – an Räumen braucht. Aus ihrer Sicht soll die Quartiersbetrachtung der Cima künftig eine „Richtschnur“ in der Stadtplanung sein – wie das Spremberger Einzelhandelskonzept.

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