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Unvermittelter Shuttle-Service

Radler dankt unbekanntem Helfer

Manfred Vehma hatte Glück im Unglück, denn aktuell erinnert nur ein Kratzer auf der noch immer geschwollenen Nase an den schweren Sturz mit seinem Fahrrad. FOTO: LR / Marcel Laggai

Spremberg. Ein Spremberger stürzt mit dem Fahrrad und muss ins Krankenhaus. Dank eines unbekannten Helfers findet sein Rad doch den Weg nach Haus.

Gut eine Woche ist es her, dass Manfred Vehma einen schweren Sturz mit seinem Fahrrad hatte. Und doch tritt der 84-Jährige schon wieder fleißig in die Pedale seines Rades. Schließlich gebe es wichtige Termine zu erledigen, wie Vehma beteuert. Dabei ist es fast schon ein Wunder, dass der Senior nicht schwerer zu Schaden gekommen ist. Was den Trattendorfer allerdings noch immer bewegt, ist nicht etwa der Unfall an sich, sondern die Dankbarkeit an den unbekannten Helfer.

Kurzer Moment der Unachtsamkeit

„Ich war gerade auf dem Heimweg und wieder einmal total in Eile, da schon der nächste Termin auf mich gewartet hat“, erklärt Vehma die Situation unmittelbar vor dem Unfall. Nur ein kurzer Augenblick der Gedankenlosigkeit genügt und die Dinge nehmen ihren unausweichlichen Lauf. Plötzlich sei ein Auto aus einer Seitenstraße gekommen, worauf er sich erschrocken und reflexartig gebremst habe, heißt es weiter. Was folgt, weiß der 84-Jährige nur noch diffus und durch Hörensagen. „Ich bin wohl über den Lenker geflogen und mit dem Gesicht direkt auf die Straße gekracht.“

(mla)
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