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Schuldebatte Spremberg

Gymnasium bleibt nun doch vierzügig

Bleibt vierzügig: das Spremberger Gymnasium. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit

Spremberg. Nun also doch: Das Gymnasium in Spremberg erhält nun doch vier siebte Klassen. Die Proteste der vergangenen Tage scheinen gefruchtet zu haben.

Das Erwin-Strittmatter-Gymnasium wird auch im Schuljahr 2019/2020 mit drei neuen Klassen und einer Leistungs- und Begabungsklasse (LuBK) vierzügig in der Jahrgangsstufe 7 arbeiten. Mit dieser Nachricht hat die brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Montagnachmittag überrascht. Entschieden hat sie das kurzfristig in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt Cottbus. „Wir haben zum Wohle der Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern rasch eine unbürokratische Entscheidung getroffen“, so Ernst, „die Jugendlichen sollen in ihrer Heimatstadt in die Schule gehen und hier auch ihr Abitur ablegen können.“ Ursprünglich war vorgesehen, neben der Leistungs- und Begabungsklasse (LuBK) nur zwei weitere Klassen einzurichten. Allerdings hätten dann elf Schülerinnen und Schüler abgelehnt und an anderen Schulen in Brandenburg und Sachsen aufgenommen werden müssen. Einer der ersten, der am Montag jubelte, war der Spremberger Landtagsabgeordnete Raik Nowka (CDU): „Prima, dass wir bei der Ministerin auf offenen Ohren gestoßen sind. Wir brauchen solche starken Signale aus Potsdam, damit die Lausitzer den Rückenwind spüren, der jetzt notwendig ist.“

(ani)
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