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Geheimtipp Mikrofonds

Spremberger wollen ihre Kleingärten retten

Gemeinsam sind sie gegen den Leerstand in Sprembergs Kleingärtensparten aktiv: Kai-Uwe Reipert (l.), Vorsitzender des Kleingartenbeirates, Felix Krex aus der Stadtverwaltung und Frieder Beck (r.), Vorsitzender des Bezirksverbandes der Gartenfreunde. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit

Spremberfg. Der neue Kleingartenbeirat in Spremberg hat die ersten Sparten besucht. „Ein Rückbau ganzer Kleingartenanlagen ist nicht vorgesehen“, betont der Vorsitzende Kai-Uwe Reipert. Und dafür gibt es in der Stadt an der Spree einige Ideen.

Auch in Spremberg sind umfangreiche Stadtumbaumittel in den Abriss von Wohnblöcken geflossen. Der demografische Wandel sorgt aber nicht nur für leere Wohnungen. Sondern Garagen sind verwaist, Parzellen in Gartensparten stehen leer. Während in Großstädten wie Berlin die kleinen Idyllen im Grünen mit Chance auf etwas Selbstversorgung längst wieder gefragt sind und es wieder Wartelisten geben soll, haben es die Kleingartenvereine in kleineren Städten wie Spremberg schwerer, aufgegebene Parzellen schnell neu vergeben zu können. Von den 1600 Kleingärten in den 48 Vereinen standen nach der Statistik von 2015 genau 100 leer. Diese Zahl steht heute, vier Jahre später, noch immer.

Interesse bei jungen Familien

Doch das ist aus Sicht des Kleingartenbeirates nicht schlecht. Die Zahl sei immerhin nicht gestiegen, sondern weitere abgegebene Parzellen konnten vermittelt werden – oft an junge Familien, sagt Kai-Uwe Reipert. 60 Kleingärten, so schätzt der Kleingartenbeiratsvorsitzende, seien in diesem Jahr bereits vermittelt worden.

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