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Stolperstrecke für Fußgänger in Spremberg

Unfallgefahr in Mühlenstraße

Die Kopfsteinpflaster in Mühlenstraße ist gerade für die Bewohner des ansässigen Pflegezentrums eine Zumutung. Erst recht, weil die Stadt bereits seit Jahren um das Problem weiß. FOTO: LR / marcel Laggai

Spremberg. Das Kopfsteinpflaster in der Spremberger Mühlenstraße ist eine Gefahr für seine Anwohner. Kommt nun endlich eine Lösung?

Die Mühlenstraße in der Spremberger Innenstadt ist nur knapp 200 Meter lang und doch beschäftigt sie nicht nur die Anwohner bereits seit vielen Jahren. Stein des Anstoßes ist das verbaute Kopfsteinpflaster. Zwar ist es historisch korrekt und mithilfe von Fördermitteln in der Altstadt verlegt worden, aber über die möglichen Folgen für die Fußgänger wurde sich damals  kein Kopf gemacht. Finden zumindest Anlieger.

Ein Spaziergang durch die Mühlenstraße ist nicht nur mühsam, sondern auch gefährlich, wie Hubert Lamm vom Spremberger Seniorenbeirat zu berichten weiß. „Immer wieder treten Leute an mich heran, die zwischen den Fugen der Pflastersteine hängenbleiben oder auch stolpern.“ Und die Stadt habe offensichtlich kein Interesse dran, das Problem endlich zu lösen, mutmaßt der Senior.

Im Rathaus hat man die Mühlenstraße noch immer auf dem Schirm, wie Stadtsprecher Alexander Adam auf RUNDSCHAU-Anfrage beteuert. Adam verweist auf bestimmte Bereiche der Straße, in denen die Zwischenräume zwischen den Pflastersteinen mit unterschiedlichen Materialien verfüllt wurden. Diese Maßnahme ist jedoch schon gut zwei Jahre her und so fragt sich Lamm: „Wie geht es nun weiter mit der Buckelpiste Mühlenstraße?“

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