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Impuls-Messe in Cottbus

Spremberger Unternehmen hoffen auf Nachwuchs

Bereits im Foyer der Messe CB wird man auf die ersten Aussteller treffen. FOTO: CMT

Spremberg. Bildungsmesse in Cottbus soll Arbeitskräfte für die Spree-Neiße-Region generieren.

Am Freitag und Sonnabend öffnen sich in den Cottbuser Messehallen von 10 bis 17 Uhr abermals die Pforten der größten Bildungsmesse und Jobbörse des Landes Brandenburg. Schon im Vorfeld vermeldeten die Veranstalter einen bis dato noch nie erreichten Aussteller-Rekord (die RUNDSCHAU berichtete). Da wundert es nicht, dass auch die Spree-Neiße-Region mit Ausbildungsbetrieben vertreten ist, um für Werbung in eigener Sache zu sorgen.

Zu den insgesamt 231 Ausstellern zählt unter anderem das Krankenhaus Spremberg, welches sich bereits seit einigen Jahren auf Messe präsentiert und einen Stand sein Eigen nennt. Mit Erfolg, wie die Geschäftsführerin der Einrichtung, Kathrin Möbius, zu berichten weiß. „Obwohl die potentiellen Auszubildenden größtenteils den Weg über das Internet zu uns finden, sind es oftmals auch junge Messebesucher, die im Rahmen dieser Veranstaltung auf unser Krankenhaus aufmerksam wurden.“ Dabei macht die Klinik auch in diesem Jahr nicht ausschließlich auf ihre Ausbildung im Kranken- und Pflegesegment aufmerksam, sondern wirbt für einen Bereich, dem nicht selten eher weniger Beachtung geschenkt wird – zumindest wenn man an eine Ausbildung im Krankenhaus denkt. So böte das Spremberger Krankenhaus ebenfalls die Möglichkeit, sich im administrativen Bereich ausbilden zu lassen, heißt es von Möbius. „Unser duales Studium in der Betriebswirtschaft oder der Informations- und Datenverarbeitung kann ich allen Interessierten dabei nur wärmstens empfehlen“, sagt die Geschäftsführerin. Ein weiterer Vorteil, den das Krankenhaus zu schätzen weiß, ist die Strahlkraft, die von Job- und Ausbildungsmesse ausgeht. „Durch den Bekanntheitsgrad kommen einige Besucher von weit her, die wir im regionalen Rahmen vermutlich nicht erreichen würden und das wissen wir natürlich zu nutzen.“

Unter den hunderten Messeteilnehmern ist ebenfalls die Papierfabrik Hamburger-Rieger, welche ihren Sitz im Industriepark Schwarze Pumpe hat. Das hiesige Unternehmen versucht in diesem Jahr mit einem großen Stand zu punkten und die jungen Leute von einer beruflichen Perspektive innerhalb der Fabrik zu überzeugen. „Aktuell sind bei uns acht Ausbildungsstellen zu vergeben“, sagt Ausbildungsreferentin Kristin Schütze. Darunter etwa Posten als Elektroniker, Industriemechaniker, Papiertechnologe und die bislang weniger bekannte Ausbildung zum Packmitteltechnologen. „Der Fortschritt macht natürlich nicht bei den Packmitteln Halt und das ganze interessante Drumherum wollen den jungen Leuten natürlich auch vor Augen führen.“ Darüber hinaus sei der Zeitpunkt der Messe wirklich gut gewählt, da sich das Unternehmen aktuell in der heißen Bewerberphase befände, wie die Referentin hinzufügt. Das Unternehmen ist mit seinem Messeauftritt allerdings nicht nur auf der Suche nach möglichen Azubis, sondern auch nach ausgebildeten Kräften vom Fach. Schließlich würden einige Jugendliche mit den Eltern kommen und denen könne man bestenfalls auch einen Job in der Papierfabrik schmackhaft machen, so Schütze.

 

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