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Handwerk Spremberg

Den Meister fast in der Tasche

Diana Schumann (31) ist gelernte Tischlerin, studierte dann Maschinenbau und wird nun in wenigen Wochen ihren Abschluss als Tischlermeister in der Tasche haben. Auf dem Foto ist sie mit ihrem fertiggestellten Meisterstück zu sehen. Das Sideboard steht nun in ihrer Wohnung. FOTO: Arlt Martina

Die Sprembergerin Diana Schumann möchte als Tischlerin eine Familientradition fortführen.

Den Beruf als Tischler hat die Sprembergerin Diana Schumann wohl in die Wiege gelegt bekommen. Denn ihre Eltern sind handwerklich sehr versiert. Ihr Vater Bernhard Schumann hat bereits seinen Silbernen Meisterbrief als Tischlermeister erhalten. Seit 25 Jahren übt er erfolgreich sein Handwerk aus.

Seine heute 31-jährige Tochter Diana Schumann kann sich ebenfalls für das Tischlerhandwerk begeistern und verfolgt seit Jahren ihr berufliches Ziel: Tischlermeisterin. Sie schloss vor elf Jahren ihre Tischlerlehre ab, absolvierte ein Jahr Fachabitur und studierte in Senftenberg anschließend Maschinenbau. „Auch diese Berufsrichtung war für mich von großem Vorteil. Denn meine Mutter Andrea ist in der Dienstleistungsbranche tätig. Sie bietet den Schlüsseldienst an. Ich unterstützte sie. Wir bauten auch Küchen um oder montierten Möbel. Ich übernahm zudem das Kundenmanagement“, erzählt Diana Schumann.

Die Ausbildung zum Tischlermeister hatte die junge Frau schon immer im Hinterkopf. Doch weil diese auch viel Geld kostet, wurde dieser Gedanke immer wieder verschoben. „Das komische an der ganzen Sache war, dass ich in einer Nacht von einer Meisterlehre träumte. Am Morgen hatte ich das alles wieder verworfen, denn es war ja nur ein Traum“, erinnert sie sich. Wie es der Zufall wollte, habe es genau an diesem Tag ein Telefonat zwischen ihrem Vater und einem Mitarbeiter der Handwerkskammer gegeben. Dieser Mitarbeiter überbrachte ihrem Vater die freudige Nachricht, dass er mit dem Silbernen Meisterbrief im Tischlerhandwerk geehrt werden soll. Bei dieser Gelegenheit unterhielten sie sich auch über einen Fortbildungslehrgang für die Tochter, die Gelegenheit wäre günstig. Weil die Meisterausbildung nicht billig ist, stand eine Förderung im Raum. „Ich hatte drei Tage Bedenkzeit“, erzählt Diana Schumann.

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