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Historie wiederbeleben

Verein möchte Cantdorfer Geschichte retten

Die gebürtige Cantdorferin Ruth Pawlik hat sich auf dem Klassenfoto von 1937 mühelos wiedererkannt. FOTO: LR / Marcel Laggai

Spremberg. Die Historie des Ortes soll für die Nachwelt  erhalten bleiben. Vor allem durch Zeitzeugen-Erinnerungen.

Mitunter genügt ein Foto, um längst vergangene Erinnerungen zu wecken. So geschehen beim Cantdorfer Heimatabend, zu dem Ortsvorsteher  René Na­koinz und der ansässige Heimatverein am Donnerstag geladen hatten. Und der Andrang war überwältigend, wie Nakoinz abschließend gesteht. Knapp für 40 Cantdorfer fanden sich im Gasthof „Zur Linde“ ein und staunten nicht schlecht, welch Historie der vermeintlich kleine Ort zu bieten hat.

Unter den zahlreichen Gästen war auch die 92-jährige Ruth Pawlik. Trotz ihres rüstigen Alters fiel es der agilen Senioren nicht schwer, sich auf einem präsentierten Klassenfoto von 1937 wiederzuentdecken. „Da war ich ungefähr zehn Jahre alt und meine Schwester ist auch mit drauf“, weiß die Cantdorferin noch ganz genau. Die Überraschung über das Foto hält sich bei der 92-Jährigen jedoch in Grenzen, wie sie offenbart. „Ich habe das Foto ja selber zu Hause. In einem Album.“ Neben Ruth Pawlik melden sich daraufhin immer mehr Anwesende zu Wort, die jemand Bekanntes oder gar Verwandte auf dem Foto wiederentdecken.

Der Cantdorf-Vortrag von Eckbert Kwast (neben der Leinwand) wurde von den knapp 40 Anwesenden begeistert verfolgt. FOTO: LR / Marcel Laggai
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