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Mehr Lärmschutz für Schwarze Pumpe

Verkehr bleibt großes Thema

Der Lärmschutz beschäftigt die Einwohner von Schwarze Pumpe schon seit längerem, wie hier beim Bürgerforum im August 2018. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit

Schwarze Pumpe. Das Fahrzeugaufkommen ist ausschlaggebend für den Lärmschutz. Doch wie hoch ist es nun?

Nimmt der Verkehr im Spremberger Ortsteil Schwarze Pumpe nun zu. Und wie steht es eigentlich um den Lärmschutz? Diese Grundsatzfragen ziehen sich wie ein roter Faden durch zahlreiche zurückliegende Ortsbeiratssitzungen in Schwarze Pumpe. So wie  am Donnerstagabend. Ortsbeiratsvorsitzender Göran Richter beklagte sich abermals über fehlende Zahlen seitens der Stadt und des Landkreises. „Es wurden schon mehrfach Verkehrsmessungen in Pumpe durchgeführt, aber die Ergebnisse bleibt man uns nach wie vor schuldig“, so Richter. Explizit bezieht er sich damit auf die Situation auf der Dresdner Chaussee. Anlieger beschweren sich seit Jahren über eine Zunahme des Verkehrs und die scheinbare Untätigkeit der Stadt, den steigenden Lärm einzudämmen. Besonders im Hinblick auf den stetig wachsenden Industriepark, direkt an der Bundesstraße 97.

„Es ist ja toll, wenn der Industriepark wächst, aber eben nicht, wenn die Anwohner darunter zu leiden haben.“ Ärgerlich findet Richter vor allem, dass es von der Stadt immerzu heiße, der Verkehr würde nicht zunehmen. „Das spricht klar gegen den Endruck der Bürger, die sich endlich eine Lösung wünschen.“ Ein Kompromiss ist die geplante Südanbindung und somit die Umlenkung des Verkehrs. Dafür warte die Stadt allerdings noch immer auf den Zuwendungsbescheid, wie Sprembergs Bürgermeisterin, Christine Herntier (parteilos) auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung erklärte.

Im selben Rahmen, aber auch am Donnerstag, kam Göran Richter erneut auf die Ergebnisse der Verkehrsmessungen zu sprechen: „Wenn wir den Bürgern die Zahlen präsentieren können, kann man sicher auch einen Konsens finden.“ Doch die landläufige Expertise von Experten und der Eindruck der Bürger sprächen klar für ein Wachstum des Verkehrsaufkommens, heißt es vonseiten des Ortsvorstehers.

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