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Spremberg

Vom Waldumbau zum Bienenjahr

Spremberg. Die Themenvielfalt zum 10. Spremberger Wasser- und Naturschutztag ist gesichert.

Der Wald und sein Umbau sind Schwerpunkt des Wasser- und Naturschutztages am Samstag, 15. September. Doch das schließt Gespräche über den aktuellen Zustand der Spree, Altlasten wie die Kohletrübe in der sächsischen Nachbargemeinde Spreetal oder zur Nabu-Aktion „Blumenwiese“ keineswegs  aus. Denn auf dem Programm des Wasser- und Naturschutztages stehen auch ein Podiumsgespräch und eine Fragestunde für die Bürger, wie Wieland Böttger, der Vorsitzende des Regionalverbandes, ankündigt.

Mehrere Mitglieder des Naturschutzbundes sind auf Spezialthemen vorbereitet. So wird Wolfgang Jahn, der die Spremberger im Aktionsbündnis „Klare Spree“ vertritt, fit zur braunen Spree sein. Über seine Tierbeobachtungen rund um Spremberg kann der Fotograf Lennert Piltz Fakten und Anekdoten liefern. Informationen zum Bienenjahr 2017/2018 bringt Rüdiger Herz vom Spremberger Imkerverein mit. Zu den aktuellen Artenschutzprogrammen, so Wieland Böttger, gebe er gern selbst Auskunft. Und Bernd Schmied, Verbandsvorsteher des Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes (SWAZ), hat die Güte des Trinkwassers im Blick.

Der Spremberger Regionalverband des Naturschutzbundes, der im Vorjahr seinen zehnten Geburtstag gefeiert hatte, veranstaltet den Wasser- und Naturschutztag gemeinsam mit dem SWAZ zum zehnten Mal. Vorträge gab es in all den Jahren zu vielen Themen: Zur Rekultivierung im ehemaligen Tagebau Welzow-Süd wurde mehrfach berichtet, die Probleme mit Windrädern erörtert und die Stickstoffflut im Boden besprochen. Die Pflege und Entwicklung des Stadtgrüns war dem Nabu einen Vortrag wert. Die Sanierung der Talsperre war Thema. Die Wölfe spielten mit, und auch die Routen der Störche wurden verfolgt. Der SWAZ erklärte die möglichen Gefahren fürs Trinkwasser. Zur Spree mit dem Eisenhydroxid und dem Sulfat holten sich die Spremberger mehrfach Experten in die Slamener Kuthen.

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