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Strukturwandel in der Lausitz

Leag-Mitarbeiter fordern Verlässlichkeit

Die Einhaltung des Kohlekompromisses ist den Bergleuten in der Lausitz wichtig. Das haben sie auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) deutlich gezeigt. FOTO: unbekannt / privat

Schwarze Pumpe. Vage Ankündigungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu künftigen Klimapolitik machen Lausitzer Bergleuten Angst. Sie fordern vor allem Verlässlichkeit von der Bundespolitik

Der Besuch von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) bei der Grundsteinlegung für das Projekt „Big Battery“ am Kraftwerk Schwarze Pumpe war Grund für rund 800 Leag-Mitarbeiter und Mitglieder der Bergarbeitergewerkschaft IG-BCE vor dem Werkstor auch auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Sie fordern von der Bundesregierung vor allem Verlässlichkeit bei der Unterstützung der Lausitz im Strukturwandel.

„Wir stehen voll und ganz hinter Big Battery und wir setzen uns mit ganzer Kraft dafür ein, dass unser Unternehmen, die Leag, mit neuen Geschäftsideen und innovativen Projekten eine aktive und positive Rolle bei der Strukturentwicklung einnimmt“, sagte Leag Uwe Teubner, Vorsitzender des Leag-Konzernbetriebsrates. Der Anspruch der Beschäftigten sie es, die Zukunft nicht anderen zu überlassen, sondern selbst mitzugestalten.

Sorgen macht den Bergleuten in der Lausitz aber eine Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über einen Kurswechsel in der Klimapolitik. Für den Herbst habe sie „disruptive Veränderungen“, „kein Pillepalle mehr“ in Aussicht gestellt.

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