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Landesregierung berichtet zu Wachstumskernen

Die Arbeitsplätze drängen sich zunehmend im Raum Spremberg

Spremberg/Potsdam. Zwar steigt in der Stadt Spremberg die Jobdichte. Doch zugleich sinkt die Zahl der Einwohner dort überdurchschnittlich.

Die Dichte der Arbeitsplätze wächst in Spremberg schneller als in vielen anderen Städten des Landes Brandenburg. Das geht aus dem jüngsten Bericht der Landesregierung zu den Wachstumskernen hervor. In der Sprache der Statistiker stellt die Arbeitsplatzdichte das Verhältnis von Erwerbstätigen zu den Einwohnern im erwerbsfähigen Alter dar. So gehen in Spremberg 548 von 1000 Einwohnern einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Der Landesdurchschnitt liegt bei 334 Personen.

Die Tendenz zu einer steigenden Dichte von Arbeitsplätzen besteht seit dem Jahr 2006. Nur für einen Moment sah es so aus, als würde sie sich umkehren. Denn in den Monaten Juni und Juli dieses Jahres meldete die Agentur für Arbeit plötzlich eine steigende Zahl von erwerbslosen Personen in Spremberg, während sie in anderen Städten des Südens von Brandenburg sank. Dazu erklärte die Geschäftsführerin des Agenturbezirks, Marion Richter: „Uns verwundert es ebenfalls, dass Spremberg auf einmal aus dem allgemeinen Trend ausschert.“

Inzwischen scheint sich die Arbeitslosenquote in der Stadt jedoch wieder zu stabilisieren. Das stellt Ute Weichert, Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit in Spree-Neiße, fest. Im August 2018 betrug die Quote 6,8 Prozent. Das ist der gleiche Wert wie im August 2017. Damit behauptet sich Spremberg an der Spitze im Spree-Neiße-Kreis. In Guben lag die Arbeitslosenquote im August bei 9,5 Prozent, in Forst bei 9,9 Prozent. „Wir registrieren eine ungebrochen starke Nachfrage der Arbeitgeber in Bezug auf qualifiziertes Personal“, sagt Ute Weichert. „Dabei richten die Firmenchefs ihr Augenmerk auf Berufserfahrung, Schichtarbeit und Fleixibilität, wozu oft auch Überstunden zählen.“

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