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Spremberg

Die Jugendlichen sollen bleiben

Gute zusammengearbeitet für die Ausbildungs- und Studienbörse: Sylke Rau (l.) von der Spremberger Geschäftsstelle der Arbeitsagentur kann ihrer Geschäftstsellenleiterin Ute Weichert (r.) und der Schulleiterin Kerstin Berger eine Liste mit 38 ausbildenden Unternehmen, Handwerkern und Einrichtungen präsentieren.tFOTO: LR / Annett Igel-Allzeit

Spremberg. Ausbildungs- und Studienbörse wirbt für 67 Berufe. Styling fürs Bewerbungsfoto ist organisiert.

Sie werden gebraucht: Eisenbahner, Anlagenmechaniker, Elektroniker, Physiklaboranten, Wirtschaftsinformatiker. Auf 67 Berufe will Sprembergs Ausbildungs- und Studienbörse am 22. September aufmerksam machen. Zum 17. Mal lädt die Berufsorientierende Oberschule (BOS) dazu auf ihr Gelände ein. Als Partner hat sich Rektorin Kerstin Berger die Wirtschaftsförderung ASG und die Stadt Spremberg an der Seite geholt. Und gut „zusammenraufen“ konnte sie sich wieder mit der Agentur für Arbeit. Sylke Rau vom Arbeitgeberservice der Spremberger Geschäftsstelle der Agentur präsentierte am Dienstag eine Liste mit 38 Unternehmen und Ausbildern – im Vorjahr waren es 33.

„Wir hatten eine Anmeldefrist gesetzt“, so Sylke Rau, „weil der Platz an der Oberschule nicht unendlich reicht. Als am Montag noch ein Unternehmer verspätet anfragte, konnten wir nur noch den Schulhof anbieten. Aber er kommt. Die Stadt stellt einen Pavillon zur Verfügung.“

Zielgruppe der traditionellen Börse sind vor allem Jugendliche, die im Sommer 2019 die Schule beenden - ob an der Oberschule, im Gymnasium oder im Oberstufenzentrum. „Aber wir hatten Ende August für den gesamten Bereich der Arbeitsagentur Cottbus noch 812 unversorgte Ausbildungsbewerber und 1380 unbesetzte Lehrstellen. Die Stellen werden wir zur Börse in Spremberg dabei haben. Im Vorjahr haben wir einige unversorgte Jugendliche noch kurzfristig unterbringen können“, sagt Ute Weichert, Geschäftsstellenleiterin der Arbeitsagentur. Schulleiterin Kerstin Berger seufzt. Sie hat aus ihrer Schule keine unversorgten Bewerber mehr. „Sie sind alle vergeben. Entweder beginnen sie eine Lehre oder sie besuchen die gymnasiale Oberstufe“, sagt sie. 62 junge Leute hatte die BOS vor den Sommerferien ins Leben entlassen können.

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