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Klare Spree

Frisches Wasser aus der Tiefe für den Spreewald

Wasser aus der Grube. Projektleiter Thomas Schumann hat mit seinem Team in Rekordzeit ganze Arbeit geleistet. FOTO: LR / Jan Siegel

Schwarze Pumpe. Das hat man nicht alle Tage. Das Lausitzer Energieunternehmen Leag hat den Neubau einer hochmodernen Grubenwasser-Behandlungsanlage im Industriepark Schwarze-Pumpe sechs Monate früher fertiggestellt als ursprünglich geplant. Davon profitieren viel Lausitzer.

Dass die Lausitz und der Spreewald im Dürresommer 2018 nicht auf dem Trockenen gesessen haben, ist tatsächlich auch den Braunkohletagebauen zu verdanken. Das klingt absurd, entspricht trotzdem aber den derzeitigen Gegebenheiten.

Der Bergbau hat in den zurückliegenden sieben Jahrzehnten den Lausitzer Wasserhaushalt nämlich grundlegend verändert. Weil die Tagebaue nur betrieben werden können, wenn Grund- und Tiefenwasser abgepumpt werden, ist das Wassermanagement existenziell für den Kohleabbau. Riesige Pumpen und Leitungssysteme sorgen dafür, dass die Bergleute keine „nassen Füße“ bekommen. Die Wassermengen, die dabei rund um die Uhr aus der Tiefe der Lausitz gehoben werden sind enorm.

Wasser für die Spree

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