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Fachgespräch in Schwarze Pumpe

Den Schienen gehört die Zukunft

Jens Krause (links) und Horst Böschow glauben, dass der Güterverkehr der Zukunft vornehmlich den Schienenweg nutzen wird. FOTO: Wappler / LR

Spremberg. Unternehmer sprechen in Spremberg über neue Wege für den Güterverkehr.

Lastwagen verstopfen die Straßen. Anwohner ärgern sich über den Lärm. Trotzdem nimmt der Güterverkehr weiter zu, und zwar in rasantem Maße. Daran haben auch Konsumenten einen Anteil, die ihre Waren mit Vorliebe im Internet bestellen. Zur Entspannung des Konflikts könnte der Transport auf Schienen statt Straßen über lange Strecken beitragen. Darüber haben in dieser Woche 70 Unternehmer im Industriepark Schwarze Pumpe beraten.

Bis zum Jahr 2030 erwartet der Güterverkehr ein Wachstum um 40 Prozent. So sagt es Jens Krause, der als Leiter dieses Geschäftsbereichs bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Cottbus arbeitet. Er zählt zu den Organisatoren des Gesprächs der Unternehmer in Schwarze Pumpe. „Die Schiene kann als Ersatz für die Straße dienen“, sagt er. „Dazu brauchen wir nur eine vernünftige Infrastruktur.“

Jens Krause glaubt, dass sich in den nächsten Jahrzehnten der Verkehrsstrom in ganz Europa verändern wird. Als ein Beispiel nennt er die Niederschlesische Eisenbahn-Magistrale. Sie soll am 18. Dezember dieses Jahres offiziell eingeweiht werden. „Hier wird eine der wichtigsten Strecken zwischen dem Westen und dem Osten Europas fertig“, erklärt der IHK-Fachmann.

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