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Spremberg

Von Anfang an rechte Hand des Meisters

Steffanie Dippe ist bereit, das Heizungsunternehmen ihres Vaters Ralf in Spremberg zu übernehmen.FOTO: unbekannt / Dippe

Spremberg. Bei „Dippe Bad – Heizung – Klima“ in Spremberg ist Tochter Steffanie für die Nachfolge bereit.

  Ralf Dippe ist gelernter Elektromonteur. Der Spremberger war bis 1990 als Elektriker unterwegs, wechselte dann aber in die Heizungsbranche. Nach Meisterprüfung und Eröffnung der eigenen Firma mit Partner 1994 war es 15 Jahre später nach einer Reihe von Qualifizierungen so weit, die eigene Firma Ralf Dippe, Bad – Heizung – Klima zu gründen.

Von Anfang an war dabei Tochter Steffanie die rechte Hand des Meisters. Dass sie einmal in die Fußstapfen des Vaters treten und den Betrieb übernehmen würde, sei nicht von Beginn an klar gewesen. Nach kaufmännischer Ausbildung stieg sie jedoch auch in die handwerkliche Arbeit auf der Baustelle ein. „Vor ein paar Jahren erst stellte sich dann die Frage, ob ich weiterhin Angestellte bleiben möchte oder ob ich das Unternehmen eines Tages übernehmen will“, erinnert sich Steffanie Dippe. „Von dieser Entscheidung machte es mein Vater abhängig, wie der Betrieb weiter aufgebaut wird.“

Und Steffanie will. Trotz Ganztagsjobs, einem gerade in die Schule gekommenen Sohn und einem Mann, der im Schichtdienst arbeitet, qualifizierte sie sich zur Diplom-Badgestalterin. Und die 39-Jährige legte ihre Meisterprüfung ab. Dass eine Handwerkerin zuletzt den Meisterkurs Installateur und Heizungsbauer bei der Handwerkskammer in Cottbus erfolgreich absolvierte, ist übrigens 20 Jahre her. „Bis ich den Betrieb übernehme, will ich noch einiges dazulernen“, sagt die Handwerksmeisterin.

(ta)
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