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Investition in Spremberg geplant

Dunapack plant weiteren Ausbau

Bürgermeisterin Christine Herntier sprach beim Festakt über die Herausforderungen der Energiewende. FOTO: LR / René Wappler

Bis zum Jahr 2030 will das Unternehmen in Schwarze Pumpe 300 neue Mitarbeiter einstellen.

Die vorbereitenden Bauarbeiten für die zweite Papiermaschine im Industriepark Schwarze Pumpe haben bereits begonnen. Wie der Werkleiter der Hamburger Rieger Spremberg, Arno Liendl, berichtet, soll sie im Jahr 2020 fertiggestellt werden. „Das ist ein sportliches Ziel“, sagt er. „Aber wir schaffen das, weil wir Topleute dafür einsetzen.“

Arno Liendl nahm am Freitag im Spremberger Schloss an der feierlichern Übergabe der Ausbildungsverträge für junge Leute bei Hamburger Rieger und Dunapack teil. Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) ging bei der Veranstaltung auf die Energiewende ein. So stehe die Lausitz „vor einer besonderen Herausforderung“. Zugleich gelte die Firma Hamburger Rieger als ein „Paradebeispiel“ für wirtschaftlichen Erfolg, der weit in die Zukunft reichen werde. „Es freut eine Bürgermeisterin sehr, wenn sichere Arbeitsplätze in ihrer Stadt geschaffen werden“, sagte sie.

Personalleiterin Dr. Doreén Wächtler berichtete, mit welchen Leistungen das Unternehmen um junge Leute wirbt. Dazu zählen nach ihren Worten ein tarifgebundener Lohn samt 13. Gehalt, gezahlt als Weihnachtsgeld, eine 38-Stunden-Woche und 30 Tage Urlaub im Jahr. „In nächster Zeit gehen einige Mitarbeiter in den Ruhestand“, erklärte sie mit Blick auf die Jungfacharbeiter. „Damit eröffnen sich für Sie neue Möglichkeiten.“ So wolle das Unternehmen mindestens die Hälfte der Arbeitsplätze in der Führungsebene mit eigenen Fachleuten besetzen.

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