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Balkonien kann kommen

Wohnungen werden aufgewertet

Sieglinde Gieschke und André Zink zeigen sich zufrieden bei einer Begutachtung der Baumaßnahmen im Spremberger Steigerweg. FOTO: LR / Marcel Laggai

Spremberg. Der Block aus den 60er-Jahren bekommt eine Frischzellenkur. Weitere Objekte werden folgen.

Schweres Gerät ist dieser Tage im Spremberger Steigerweg nötig. Grund sind Stahlträger und Betonplatten, die von einem mobilen Baukran und tatkräftigen Händen an die richtige Stelle gehievt werden. Das entstehende Gestell dient künftig als Grundgerüst für insgesamt zwölf Balkone. Diese werden nicht etwa erneuert, sondern völlig neu am Häuserblock entstehen, wie André Zink, geschäftsführender Vorstand bei der Spremberger Wohnungsgenossenschaft (SWG), berichtet.

„Damit heben wir nicht nur den Wohnstandard unser Mieter, sondern machen die Wohnungen gleichzeitig noch attraktiver für potenzielle Interessenten“, erklärt Zink die Intention hinter den Baumaßnahmen. Dabei kam die Idee, den Wohnkomplex aus den 60er-Jahren durch Balkone aufzuwerten nicht etwa von der SWG selbst. Vielmehr seien vermehrt Mieter an die Genossenschaft herangetreten, mit der Bitte um mögliche Balkone, heißt es vom geschäftsführenden Vorstand.

Da so ein Umbau mit einem gehörigen Kostenaufwand verbunden ist, musste die Geschäftsführung zuvor allerdings erst einmal über den Wunsch der Mieter beraten. „Schließlich muss man die nötigen Finanzmittel kalkulieren und schauen, ob die Jahresplanung diese Investition überhaupt hergibt“, erklärt der diplomierte Wirtschaftsingenieur. Laut Zink immerhin 200 000 Euro, die das Vorhaben benötigt.

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