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Aus dem Gemeinderat Boxberg

Der lange Weg bis zum Hotel am Bärwalder See

Auf diesem Areal am Boxberger Ufer des Bärwalder Sees soll ein Hotel samt Parkplatz entstehen. FOTO: Christian Köhler

Boxberg. Der Boxberger Gemeinderat hat erneut Änderung des Bebauungsplanes am Bärwalder See beschlossen. Das ist nötig, damit am Ufer auf der Boxberger Seite ein Hotel entstehen kann. Doch wann wird gebaut?

Der Plan ist das eine, loszubauen das andere. Davon kann nicht nur die Gemeinde Boxberg in Sachen Erschließung des Bärwalder Sees ein Lied singen. Schon im Sommer 2016 hat die RUNDSCHAU über die Erarbeitung bzw. Änderung des Bebauungsplanes (B-Plan) am Boxberger Ufer geschrieben: „Weder der Bau einer Pension noch eines Hotels wären derzeit neben der Touristinformation am Bärwalder See genehmigungsfähig.“ Das ist auch noch im Sommer 2019 so. Eigentlich soll nämlich am Boxberger Ufer des Bärwalder Sees ein Hotel samt Erlebnispark entstehen. Vor zwei Jahren kündigte Armin Hoffmann Investitionen im Umfang mehrerer Millionen Euro an. Es ist aber ein zäher Prozess, bis es losgeht.

Hotel am Bärwalder See ein langer Prozess

Seit 2012 will die Gemeinde mit dem Investor Armin Hoffmann aus Kringelsdorf die Änderung des B-Planes erreichen, damit endlich losgebaut werden kann. Selbst Norbert Reimann vom Bauamt der Gemeinde räumt während der ersten Sitzung des neuen Boxberger Gemeinderates am Montag ein: „Wir haben den B-Plan schon viele Jahre auf dem Schirm.“ Der neue Rat hat nämlich nun erneut über eine Änderung der zweiten Änderung des Entwurfs zu entscheiden gehabt – allein diese Bezeichung macht deutlich, wie komplex das Thema inzwischen geworden ist.

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