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Sachsens Ministerpräsident schlägt Bataillone für Weißwasser und Spremberg vor

Bundeswehr als Wirtschaftsfaktor

Haide. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Verlagerung von Bundeswehrstandorten in die Lausitz vorgeschlagen, um wirtschaftliche Einbußen im Zuge des Kohleausstiegs zu kompensieren.

„Ein oder zwei neue Bataillone wären die wirtschaftliche Lösung für eine Kleinstadt wie Weißwasser oder Spremberg“, erklärt Kretschmer in einem Zeitungsinterview. Im Rahmen der nötigen „Aufwertungsinitiative“ ostdeutscher Standorte müsse der Staat Forschungseinrichtungen ansiedeln und Behörden an neuen Standorten gründen. Konkret verlangte Kretschmer: „Der Bund sollte in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier je 1000 Arbeitsplätze schaffen.“ Noch vor der Ergebnisvorstellung der Kohlekommission hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die vier Ministerpräsidenten der Kohleländer ins Kanzleramt geladen.

Unterdessen will auch die AfD eigenen Angaben zufolge schon lange den Ausbau des Truppenübungsplatzes Oberlausitz (TÜP). Dieser solle „mit einem Ausbildungszentrum, einer angegliederten Wehrtechnischen Dienststelle sowie einem Kraftfahrausbildungszentrum“ weiterentwickelt werden, so Sebastian Wippel (AfD).

(dpa/pm/ckx)
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