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Heimatgeschichte

Omas Häuschen ist jetzt Vereinstreff

FOTO: Torsten Richter-Zippack

Sprey. Enkel Peter Ziesch besucht das ehemalige Familienheim in Sprey.

Am Ortsrand des 51-Seelen-Heidedörfchens Sprey befindet sich die Heimstätte des Wotoka-Vereins. Es handelt sich um das erste Gebäude des Ortes in Massivbauweise, sagt Christa Noack vom Verein. Bis dato waren die übrigen Gebäude in Schrotholzbauweise errichtet worden. Jetzt hat Peter Ziesch, ein Nachfahre der letzten Bewohnerin, das Ensemble gegenüber dem Eingang zur Spreyer Wacholderheide besucht.

„Hier lebte bis zum Jahr 1966 meine Großmutter Auguste Ziesch“, erinnert sich der Enkel. „Ob sie in Sprey geboren wurde oder möglicherweise aus der Schleifer Ecke stammt, weiß ich bislang nicht“, sagt Peter ZIesch. Daher will er in der Familiengeschichte forschen. Seine Oma, eine geborene Slabina, habe nie über ihren Geburtsort gesprochen.

„Ihr Haus war früher ein Ziegelbau mit einem großen Obstgarten nebenan“, sagt der 64-jährige Ziesch, der bis zum Jahr 1957 dort gelebt hat. „Auguste besaß einen Wohn- und Schlafraum, eine Küche, und auch der Keller fehlte nicht. Darüber hinaus kann ich mich noch gut an die Stallungen für Hühner, Gänse, Schweine und eine Kuh erinnern.“ Außerdem gab es ein hofeigenes Feld. Auguste Ziesch sei eine Selbstversorgerin gewesen.

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