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Weißwasseraner Stadtspitze warnt die Stadträte

Für die Betreibung der Eisarena Weißwasser fehlt Geld und Personal

Die Eisarena in Weißwasser wird auf absehbare Zeit mehr Kosten verursachen. Und obendrein fehlt auch noch Personal. Nur selten ist die Eisarena sowie die Eisfläche, wie hier kurz vor dem Training der Lausitzer Füchse in dieser Woche, menschenleer. FOTO: Christian Köhler

Weißwasser. „Die Absicherung der DEL 2-Spiele ist in Gefahr“, warnt Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext). Derweil steigen schon seit 2015 die Zuschüsse der Stadt an die Eisarena. Ein Ende ist nicht abzusehen.

Mit einem Hilferuf hat sich Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) an die Stadträte gewandt: „Die Absicherung der DEL 2-Spiele ist in Gefahr.“ Nur durch den freiwilligen Einsatz – auch der Stadtspitze – wäre die ordnungsgemäße Betreibung nicht mehr möglich, so Pötzsch. „Mittelfristig ist ein weiterer Eismeister einzustellen“, sagt er.

Vorgaben der Liga

Hintergrund ist, dass die Statuten der DEL vorschreiben, dass zu jedem Spiel ein Eismeister an der Bande zur Verfügung stehen muss, um das Eis zu präparieren, kurzfristig notwendige Reparaturen an Toren, am Eis oder an der Bande vorzunehmen. Andererseits muss bei auftretenden Schäden, zum Beispiel eine zerbrochene Fassaden- oder Plexiglasscheibe oder eine defekte Sicherung, sofort reagiert werden, wozu ein zweiter Eismeister erforderlich ist. Kommt es zum Ernstfall und ein Profi-Spiel muss abgebrochen werden, kommen enorme Kosten auf die Stadt zu: Erstattung der Kosten des Gästeteams, der Schiedsrichter, Ticket-Rückgabe der Zuschauer, Einbußen des EHC Lausitzer Füchse und nicht zu vergessen der Imageschaden für die Stadt.

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