Bürgermeister-Gespräch

„Es wird Einschnitte geben müssen“

Im Juni  bei der Grundsteinlegung für die neue Kita Regenbogen half OB Torsten Pötzsch den Kindern. Anfang Dezember wurde Richtfest gefeiert. Im Herbst soll  das große Bauvorhaben mit einem Investitionsumfang von etwa 4,1 Millionen Euro eingeweiht werden. FOTO: Gabi Nitsche / LR

Weißwasser. Weißwasser bringt 2018 mit neuer Kita Regenbogen und Hortneubau zwei große Projekte zur Vollendung.

In einer Interview-Reihe mit den Verwaltungschefs der Region schauen diese auf das Jahr 2017 zurück und geben Auskunft zu 2018. Heute: Torsten Pötzsch (46/Klartext), Oberbürgermeister in Weißwasser.

Herr Pötzsch, was haben Sie, die Verwaltung und der Stadtrat im Jahr 2017 für die Einwohner erreicht?

Torsten Pötzsch: Da wäre die Sanierung von weiteren Straßen und Wegen wie Hegelpromenade und Lutherstraße. Hinzu kommen der Baustart zukunftweisender Infrastrukturmaßnahmen wie Hortanbau an der Geschwister-Scholl-Grundschule, Ersatzneubau Kita Regenbogen und weitere Planungen oder der Beginn von Baumaßnahmen bei der Komplettierung des Projektes Oberlausitzer Sport- und Freizeitpark. Die Unterstützung bei traditionellen Veranstaltungen wie Stadtfest, Hexenbrennen, Waldbahnfest, verschiedene Veranstaltungen im Tierpark und das Glasmuseum mit seinen Sonderausstellungen, Seniorentanz, Rassekaninchenschau und Exotenausstellung, Weihnachtsmarkt oder unsere 2. Sommerakademie gehören genauso dazu. Die Liste ist lang. Ein kleiner Höhepunkt war für mich auch die kleine Ehrenamtsdankesfeier im Jahnbad. Die Wahrnehmung von Weißwasser konnte verstärkt werden, indem Besuchergruppen zu Erfahrungsaustauschen aus dem In- und Ausland vor Ort waren oder wir auf Messen oder bei Veranstaltungen in Sachsen, Berlin oder Brüssel für unsere Region die Werbetrommel rührten.

Wie ist es finanziell um Weißwasser bestellt? Welchen Spielraum hat die Stadt überhaupt noch?  Seit einem Jahr liegt ein externes Gutachten vor.  Andere sagen Liste des Grauens.  Was kommt damit und im Zuge der Haushaltskonsolidierung tatsächlich auf die Bürger, aber auch auf die Mitarbeiter zu?

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