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Reichwalde

Fast doppelt so viele Badegäste in Reichwalde

FOTO: Dorfklub Reichwalde

Reichwalde. Das Freibad stößt aufgrund hoher Besucherzahlen fast an seine Schmerzgrenze.

Der lange und heiße Sommer 2018 schlägt sich auch im Freibad Reichwalde nieder. Rund 10 000 Badegäste sind in der Ende August zu Ende gegangenen Saison gezählt worden, teilt Frank Müller vom Reichwalder Dorfklub mit. Der Dorfklub betreibt die Einrichtung. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 kamen lediglich rund 5600 Menschen ins Bad.

„An manchen Tagen hatten wir dieses Jahr bis zu 450 Badegäste. Das war schon fast die Schmerzgrenze“, resümiert Müller. Und ergänzt, dass 2018 kein Maßstab sein könne. „Es war ein gutes Jahr, aber wir haben es in den vorangegangenen Jahren gelernt, auch mit weniger Badegästen auszukommen.“ Neben dem Wetter erklären sich die Dorfklub-Mitglieder den Ansturm auf das Reichwalder Bad auch mit der Werbung, die voll ins Schwarze getroffen habe. Viele Gäste hätten sich deswegen das Bad angeschaut und kamen dann immer wieder. Ein wichtiger Punkt sei die Mund-zu-Mund-Propaganda. Besonders gelobt werden die familiäre Atmosphäre, der Nichtschwimmerbereich, die Sicherheit, der Spielplatz, die große Rutsche sowie der Volleyballplatz. Die Gäste kommen unter anderem aus Weißwasser, Niesky, Görlitz, Bautzen, aus Polen und nicht zuletzt Touristen, die ihre Zelte am Bärwalder See aufgeschlagen hatten. „Zu den Stammgästen zählen zahlreiche Menschen aus der Region sowie das Schullandheim Reichwalde. Fast täglich kam eine größere Schulklasse in unser Bad“, hat Frank Müller beobachtet.

Zwischenfälle habe es indes keine gegeben. „Das ist ein Verdienst unseres Schwimmmeisters Holger Gröhler, der die komplette Badesaison gemeistert hat“, lobt Frank Müller. Darüber hinaus zeigen auch die Techniker Reiner Funke, Siegfried Bleck und Heinz Schautschick ständigen Einsatz. Das Trio sei stets bestrebt, jederzeit eine gute Wasserqualität vorzuhalten. Nicht zuletzt kümmern sich die Männer auch um den Rasen, der dank der nächtlichen Bewässerung trotz der Dürre seine grüne Farbe behalten hat.

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