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Umsiedlung bisher fehlgeschlagen

Problem-Biber macht Gablenzern zu schaffen

Die Spuren des Bibers sind an der Räderschnitza entlang der Dorfstraße in Gablenz deutlich sichtbar. FOTO: Tobias Budach

Gablenz. Der Gablenzer Biber scheint sich festgesetzt zu haben. Beim Bürgermeister wächst die Sorge, was das für Folgen haben kann.

Da denkt doch der Bad Muskauer Bürgermeister, der Gablenzer Biber ist ins Gelände der Parkstadt umgesiedelt. Denn dort hat das Nagetier im Lauf der Räderschnitza eifrig Dämme gebaut. Doch es ist ein anderer Biber, der dort sein Revier hat. Denn der Gablenzer ist dem Dorf erhalten geblieben, obwohl einiges unternommen wurde, um ihn umzuquartieren.

Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) macht das große Sorgen. „Ich kann in einem Gewässer zweiter Ordnung keine Dämme dulden. Ich übernehme keine Verantwortung“, so der Gemeindechef. Und meint damit die mögliche Gefahr von Überschwemmungen, dem Rückstau bei biologischen Kleinkläranlagen, Unterhöhlungen etc. Für Noack gibt es nur eine Lösung: Das Tier muss weg. Das Problem habe er auch dem Landrat so mitgeteilt. Er habe in dem Gespräch auch darauf verwiesen, dass zum Beispiel in Brandenburg und Bayern Problemtiere solcher Art geschossen werden dürfen. „Das Tier muss aus dem Ortskern verschwinden“, untermauert Noack noch einmal ausdrücklich.

Doch dann müsse im Rahmen der Gesetze gehandelt werden, ist für Gemeinderat Frank Hoffmann wichtig. „Wir brauchen eine Lösung im Sinne des Tieres. Es steht schließlich auf der Roten Liste. Wir müssen den richtigen Werdegang einhalten.“

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