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Reisen

Fontanes Spuren im Riesengebirge erkunden

Theodor Fontane in einer zeitgenössischen Darstellung. FOTO: dpa / -

Görlitz. Zu einem Vortrag und einer Tagesfahrt ab Görlitz wird Mitte August eingeladen.

(red/trt) Im Jahr 2019 jährt sich zum 200. Mal Theodor Fontanes Geburtstag (1819-1898). Das Schlesische Museum zu Görlitz beteiligt sich am Jubiläumsprogramm mit zwei Beiträgen zum Thema „Theodor Fontane im Riesengebirge“, einem Vortrag am 16. August und einer Exkursion am 17. August.

Der märkische Dichter besuchte Schlesiens höchste Berge in den Jahren 1868-1892 insgesamt zehnmal. Er war aber kein versierter Bergwanderer. Seine Sommerfrischen in Erdmannsdorf (Mysłakowice), Hermsdorf (Sobieszów), Krummhübel (Karpacz) und Brückenberg (Karpacz Górny) nutzte er vor allem zur literarischen Arbeit.

Im reich bebilderten Vortrag nimmt Dr. Jan Pacholski, Dozent an der Universität Breslau und Leiter der Polnischen Sektion der Theodor Fontane Gesellschaft, seine Besucher mit auf eine spannende Reise ins Riesengebirge des Theodor Fontane. Den literarischen und biografischen Spuren wird auch auf der darauf folgenden Tagesfahrt nachgespürt. Besucht werden Orte, Plätze und Landschaften, die sowohl in seinem belletristischen Werk als auch in seinen Briefen teilweise ausführlich Erwähnung gefunden haben. Einen besonderen Platz nimmt dabei Krummhübel ein, wo sich Fontane besonders gern aufgehalten hat. Krummhübel war auch der Hauptort der sogenannten Laboranten, Laienapotheker, die den dortigen Reichtum an Kräutern zur Herstellung von Arzneien nutzten. Diesem Thema widmete sich ebenfalls der gelernte Apotheker Theodor Fontane.

(trt)
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