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„Man wirft ihm vor, er würde nicht konsequent genug durchgreifen in der Kirche, vor allem im Hinblick auf den Missbrauch an Minderjährigen durch Priester. Es ist einfach, den Rücktritt des Papstes zu fordern, wenn andere – Bischöfe und Priester – schwere Fehler gemacht haben oder weggeschaut haben“, sagt der Görlitzer Bischof Ipolt.

Wenn jemand während seines Pontifikates immer wieder zu Buße und Umkehr aufgerufen habe, dann sei es Papst Franziskus gewesen. „Dieser Papst wird geliebt, weil er unkompliziert den Menschen zugewandt ist – dabei wird aber manchmal vergessen, dass er als Stellvertreter Christi ebenso auch dem Herrn zugewandt ist und seine Anliegen vertritt. Ich wünschte mir, dass dies von manchem Kritiker mehr gesehen würde. Dann würden vielleicht auch seine Worte zur Umkehr ernster genommen als bisher“, so Ipolt.

(mit dpa)

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