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Als Goldschakal identifiziert wurde das Tier vom Lupus Institut für Wolfsmonitoring und –forschung in Deutschland, das im Auftrag des LfULG das Wolfsmonitoring Sachsen durchführt. Durch Vergleichsaufnahmen vom gleichen Kamerastandort sei gut zu erkennen gewesen, dass das fotografierte Tier größer als ein Rotfuchs und kleiner als ein Wolf ist, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Von der Gestalt her sei die Zuordnung zum Goldschakal sicher. Seitdem gebe es keine weiteren Hinweise auf die Anwesenheit des Tieres.

Allerdings ist In Thüringen im Nationalpark Hainich ebenfalls erstmals ein Goldschakal per Foto nachgewiesen worden. Das Raubtier sei am Abend des 1. August von einer Fotofalle aufgenommen worden, sagte der Leiter des Nationalparks in Nordwestthüringen, Manfred Großmann, am Donnerstag.

Kleiner als ein Wolf und größer als ein Fuchs – der Goldschakal (Symbolfoto). FOTO: Shutterstock/Scott Ward

Experten aus USA und Slowenien bestätigen Goldschakal-Aufnahme

Vom Park herangezogene Experten aus den USA und Slowenien hätten nach Sichtung der Aufnahmen bestätigt, dass es sich um einen Goldschakal handele. Die Tiere sind Artverwandte von Hunden und Wölfen und eigentlich auf dem Balkan und in Asien heimisch. Großmann zufolge wandern sie seit Jahren auch nach Mitteleuropa.

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