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Gelebte Tradition

Alle Hände voll zu tun

Für das 18. Schlachtfest in Rohne laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren. FOTO: Joachim Rehle

Rohne. Unter dem sorbischen Titel „Kak to jo bylo?“ (Wie war das damals?) pflegen die Vereins-Mitglieder Bräuche so, wie es schon die Eltern und Großeltern taten. Dazu gehört am Jahresbeginn das Schlachtfest.

Während auf dem Njepila-Hof in Rohne die Vorbereitungen für das 18. Schlachtfest auf vollen Touren laufen, kümmert sich Vereinschef Manfred Nickel auch um den Draht nach oben. Er will ein kleines Wörtchen mit Petrus wechseln, damit der am Samstag Regen und Schnee einstellt, wenn die Schlange der Wartenden im Hof Aufstellung nimmt. Ab 10 Uhr beginnt der Verkauf. Ab 11 Uhr ist der Tisch für die Schlachteplatte gedeckt. Der Erlös wird auch diesmal wieder in den Erhalt des Hofensembles gesteckt. Da heißt es, fleißig Leberwürste füllen, abbinden und in den Kessel zum Brühen geben. Manfred Hermasch, Rudi Krauz, Fleischermeister Ronny Zehring und Gert Emmrich (v.l.n.r.) haben alle damit gut zu tun. ⇥Foto: Joachim Rehle

(jor)
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