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Efre-Projekte am Jahnteich in Weißwasser

Das Jahnbad soll Freibad bleiben

Das Jahnbad soll auf Vordermann gebracht werden. Nun sind die Planungsleistung vergeben worden. FOTO: Regina Weiß

Weißwasser. Stadtrat vergibt Planungen für den Jahnpark, den Radweg und das Bad in Weißwasser.

Der Stadtrat in Weißwasser hat weitere Planungsleistungen für die Sanierung des Jahnbades in Weißwasser sowie die Instandsetzung des Grüngürtels vom Bad bis zur Waldeisenbahn Muskau an der Teichstraße vergeben. Auch soll der Radweg „Badesee-Tour“ von der Muskauer Straße aus vorbei am Waldeisenbahnhof über den Jahnpark bis zur Pestalozzi-Straße geführt werden (RUNDSCHAU berichtete).

Der Beschluss zur Vergabe weiterer Planungsleistungen im Rat ist nötig, wie Bauamtsleiter Thomas Böse ausführt, damit „die Grundzüge der Planung bestätigt werden“. Dabei geht es im Kern darum, dass für das Jahnbad bereits im Bauausschuss getroffene Entscheidungen nun auch vom Stadtrat getragen werden – wie etwa sämtliche Bauten im Wasser, das WC-Gebäude, der Kiosk, der Turm für die Beachvolleyball-Plätze und das Empfangsgebäude sowie alle Spielgeräte im Bad abzureißen. Allerdings habe es eine Vor-Ort-Begehung im Freibad gegeben, durch die es nun eine Änderung gibt: „Es bleiben alle drei Volleyballplätze, und das Haus daneben wird ertüchtigt“, erklärt Thomas Böse.

In diesem Zusammenhang stellt Hartmut Schirrock (Klartext) einen Änderungsantrag im Namen seiner Fraktion: „Beim Umbau sind die Grundvoraussetzungen für die Betreibung des Bades als bewachtes Schwimmbad zu schaffen.“ In der folgenden Debatte hat sich damit vor allem SPD-Stadträtin Kathrin Jung schwer getan, „sich jetzt schon darauf festzulegen“. Schließlich hatte man im Ausschuss noch vereinbart, beide Varianten – Rückbau als Badestelle oder Erhalt des Freibades – offen zu lassen. In Richtung Bauamt fragt sie, welche Kosten damit auf die Stadt zukommen. Denn die Stadt müsste die Kosten für die Bademeister übernehmen, wenn sich kein anderer Betreiber findet. Timo Schutza (Klartext) wiederum hatte angeboten, mit dem Verein mobile Jugendarbeit und Soziokultur Inhalte und Veranstaltungen im Freibad zu machen, das Bad selbst aber nicht mehr zu betreiben. Thomas Böse entgegnet, dass man jetzt noch nicht so weit sei, „die Kosten abzuschätzen“. Bernhard Waldau (CDU) merkt an, „dass der Antrag ja nicht blockiert, dass wir uns später noch umentscheiden“. Danach befürwortet der Rat einstimmig den Antrag. Die GmbH plant nun die Umgestaltung des Freibades.

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