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Und genau da fängt das Problem an. Nina Exner meldet die Gruppe bei der Odeg an. Die Antwort beruhigte sie überhaupt nicht. Das Unternehmen teilte Folgendes mit: „Aufgrund eines oftmals erhöhten Fahrgastaufkommens und begrenzter Kapazitäten in unseren Odeg-Zügen, sind bis auf Weiteres keine Gruppenanmeldungen und Anmeldungen von Fahrradgruppen mehr möglich. An dieser Stelle sei aber auch erklärt, dass bisher eine Anmeldung von Gruppen auch keine Garantie einer tatsächlichen Mitnahme war, sondern diente  lediglich einer internen Kontrolle, ob für die gleichen Daten mehrere Anmeldungen vorlagen.“

In der Kita ist man erst einmal fassungslos. Will aber nicht die Flinte ins Korn werfen. Ein Anruf soll Klarheit bringen. Nina Exner landet in der Hotline bei einer Berliner Schnauze, wie sie selber erzählt. Sie wird über die Beförderungsbedingungen aufgeklärt. Weiter kommt man nicht. Als Nina Exner ihre Sorge äußert, dass möglicherweise die Hälfte der Kita-Gruppe auf dem Bahnsteig stehen bleiben könnte, wird ihr erklärt, dass das dann ihr Problem sei.

Wie nun weiter? „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass wir den Termin in Görlitz absagen müssen“, schüttelt Nina Exner den Kopf. Und auch Beate Mettke weiß, dass die Vorfreude bei den Kindern riesengroß ist. „Für einige von ihnen wäre es der allererste Kinobesuch in ihrem Leben.“ Das lassen sich die Eltern 5,50 Euro kosten. Für manche von ihnen viel Geld. Einen Bus zu chartern, falle deshalb schon aus Kostengründen aus. Wobei es bei der Anzahl der Kinder eigentlich sogar zwei sein müssten.

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