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„Wie ist nun weiter zu verfahren“, richtet sich der Richter Rehm an die Verfahrensbeteiligten. Immerhin wäre die Verhandlung damit eigentlich am Ende. Allerdings, und das berichtet der Richter im Gerichtssaal, habe Rehm selbst als zuständiger Ermittlungsrichter in jenen Tagen die Mutter vernommen. „Ich beantrage deshalb die zeugenschaftliche Vernehmung des zuständigen Ermittlungsrichters“, trägt Staatsanwalt Stark sein Anliegen vor.

In diesem Falle, weil Richter Rehm selbst dazu befragt werden soll, was ihm die Mutter seinerzeit erzählt hatte, könne er nicht mehr den Vorsitz in dem Verfahren innehaben. „Deshalb muss ich die Verhandlung unterbrechen und diese an meine Kollegin abgeben“, erklärt Ralph Rehm das weitere Prozedere. Und so kommt es dann auch: Die Hauptverhandlung wird unterbrochen und ein neuer Termin mit einem Richter muss angesetzt werden. *Name geändert

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