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Grenzenlose Schauspielkunst

Das Trinationale Theaterfestival startet im Dreiländereck

Szenenbild aus Malamore, einem Schauspiel von Andrea Brunetti, das in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln aufgeführt wird. FOTO: Carola Guaineri

Zittau. Das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz/Zittau zieht die Lausitzer jetzt erneut mit Schauspielkunst aus den Nachbarländern sowie Slowenien und erstmals auch aus Italien in den Bann.

Am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau wird beim achten trinationalen Theaterfestival J-O-Ś erneut Schauspielkunst aus den Nachbarländern sowie Slowenien und erstmalig Italien erlebbar. Das kündigt Theater-Sprecherin Jasmin Schröter an.

Das Trinationale Theaterfestival J-O-Ś ist mittlerweile fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Dreiländereck. „Innerhalb kürzester Zeit lassen sich berührende Themen, ungewohnte Spielweisen, spannende Konzepte und neue Sichtweisen auf das internationale Theater entdecken und dabei das Flair des Theaterfestivals genießen“, sagt sie. Mehrsprachige Übertitel und Werkeinführungen beseitigen Sprachbarrieren.

An den fünf Festivaltagen werden neben drei eigenen Produktionen aus Zittau sieben Gastbeiträge aus Polen, Tschechien sowie den diesjährigen Gastländern Slowenien und Italien zu sehen sein. Seit 2013 gehört es zur Tradition, zusätzlich internationale Gäste zu dem Festival zu laden. Das Teatro Libero Milano feiert mit dem Schauspiel „Malamore“ von Andrea Brunetti seine Zittau-Premiere (Samstag, 25. Mai, 19:30 Uhr). Das slowenische Nationaltheater aus Nova Gorica, dem Partner von Zittau auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025, reist erneut an, diesmal mit dem berühmten Monolog „Die menschliche Stimme“ von Jean Cocteau in Regie von Ajda Valcl (Freitag, 24. Mai, 20 Uhr).

(kw)
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