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Eissport und Charity

Die Füchse mal ganz anders

Steven Bär von den Lausitzer Füchsen mit Konstantin Kessler bei Aufnahmen bei der Weißwasseraner Tafel für den Charity-Kalender. FOTO: Joachim Rehle

Weißwasser. Für ein Kalender-Projekt mussten die Spieler des EHC Weißwasser nicht lange gebeten werden. In dieser Woche liefen die Fotoaufnahmen dazu.

Dass Steven Bär nicht nur Tore verhindern kann oder im besten Fall sogar selber noch welche schießt, sondern auch kräftig zupacken kann, das hat er in dieser Woche bewiesen. Er war bei der Caritas in Weißwasser im Einsatz, um Lebensmittel für die Tafel zu sortieren. Und er war nicht der einzige Spieler, der sich auf ungewöhnlichem Terrain ausprobierte.

Susann Lill von der Geschäftsleitung von Ihr Friseur GmbH aus Weißwasser musste die Cracks trotzdem nicht lange bitten. „Sie waren gleich Feuer und Flamme“, erzählt sie der RUNDSCHAU. Konkret geht es um eine neue Auflage für eine Charity-Kalender, dessen Erlös zu 100 Prozent wieder an gemeinnützige Einrichtungen gehen soll. Die Erstauflage im vergangenen Jahr konnte nämlich als voller Erfolg verbucht werden und brachte kurz vor Weihnachten den Ringern von  Grün-Weiß Weißwasser, dem ESW-Nachwuchs sowie dem Verein Herzenswünsche Oberlausitz  Spenden ein. Dabei war damals alles sehr schnell gegangen. „Wir hatten rumgeflachst, was man noch so tun könnte, um Einrichtungen zu unterstützen. Und heraus kam der Kalender, bei dem alle mit viel Spaß dabei waren“, erinnert sich Susann Lill.

In diesem Jahr ist man wohl organisiert eher in die Vorbereitungen gestartet und hat dabei auch  gemeinnützige Einrichtungen mit ins Boot geholt. Auch die habe man nicht lange bitten müssen. Kinder sowie sozial und gesellschaftlich benachteiligte Menschen aus Weißwasser sollten im wahrsten Wortsinn in den Fokus gerückt werden. Jeweils ein Spieler wird für die Fotoaufnahmen  in deren Arbeit integriert, wird Teil des Alltags der Einrichtung oder des Vereins und transportiert dadurch die unterschiedliche Arbeit, egal, ob beruflich oder ehrenamtlich nach außen. Damit wird der Blick für die Vielfalt dieses Angebotes geweitet, ist sich Susann Lill sicher. So helfen Spieler in der Wäscherei der Lebenshilfe, probieren sich bei der Beschäftigung in der Kita Zwergenland aus oder absolvieren ein Tanztraining mit den Jüngsten beim TSC Kristall.

(rw)
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