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Noch im Dezember hatte die Schule den wichtigen Antrag für das Berufliche Gymnasium bei der Schulbehörde gestellt – ihren inzwischen dritten. Denn bereits zwei Mal hatte die Freie Schule sich darum bemüht, ein Gymnasium zu etablieren. Inzwischen ist in der Sache auch ein Gerichtsverfahren anhängig, denn der Landkreis Görlitz hatte untersagt, dass die Gemeinde den Schulträger finanziell unterstützen darf. Das allerdings sah der Förderverein und die Gemeinde ganz anders – und klagten gegen die Entscheidung. „Wir gehen davon aus, dass noch in diesem Jahr ein Urteil vom Oberverwaltungsgericht in Bautzen gefällt wird“, so Schmidt.

Unabhängig davon sei man in Rietschen guter Dinge, dass der dritte Antrag in Sachen Gymnasium durchgebracht wird. „Es ist ja auch Wahljahr“, gibt Wolfgang Schmidt mit einem Augenzwinkern zu verstehen, „und auch unsere Anerkennung als staatliche Ersatzschule hat erst beim dritten Anlauf alle Bedenken der Behörden ausgeräumt.“

Dass nämlich die Schule – die es nach dem beschlossen Schulnetzplan eigentlich gar nicht mehr geben dürfte – es bis 2018 geschafft, sich fest zu etablieren und dank dem Einsatz vieler helfender und ehrenamtlicher Hände heute aus dem Ort nicht mehr wegzudenken ist, sei „aller Ehren wert“, wie Wolfgang Schmidt nicht müde wird hervorzuheben. Darauf seien alle in der Gemeinde mehr als stolz.

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