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Schleife

Leag gleicht Nachteile im Kirchspiel aus

Schleife. Kürzlich haben sich die Gemeinden Schleife und Trebendorf sowie der Bergbaukonzern Leag auf einen Nachteilsausgleich bezüglich der Wärmelieferung geeinigt.

Nach Angaben des Schleifer Bürgermeisters Reinhard Bork zogen sich die „zähen Verhandlungen“ über ein Jahr hin. Seinen Worten zufolge gelte der Vertrag in vollem Umfang allerdings nur für die Einwohner nördlich der Bahntrasse. Wer südlich davon lebt, bekomme weniger.

Die Leag hatte den Gemeinden bereits vor längerer Zeit ein Angebot unterbreitet, das einen festen Betrag für die Betroffenen enthält. Unternehmenssprecherin Kathi Gerstner spricht von einem „fairen Angebot, um den sozialen Frieden zu wahren“. Allerdings wurde die Summe von den Gemeinderäten als nicht ausreichend angesehen. „Wir haben in einer Gemeinde Bürger zweiter Klasse“, kommentiert Reinhard Bork. Die Leute südlich der Bahn hätten nach ursprünglichen Planungen ebenfalls von der vollen Wärmelieferung profitiert, nämlich dann, wenn sie umgesiedelt worden wären. Bis auf den Trebendorfer Ortsteil Mühlrose gibt es aber nach dem neuen Revierkonzept der Leag keine Umsiedlungen mehr im Raum Schleife.

Laut Leag-Sprecherin Kathi Gerstner komme der Nachteilsausgleich auch den Schleifer Bürgern südlich der Bahnlinie zugute.

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