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Tourismus

Die Touristiker setzen auf soziale Medien

Schleife. Jörg Funda gibt in Schleife Tipps für die Gestaltung von Webseiten.

Das Internet weiß (fast) alles. Dass diese landläufig verbreitete Ansicht nicht ganz falsch ist, hat der Schleifer stellvertretende Bürgermeister Jörg Funda während des jüngsten Tourismus-Stammtisches bestätigt. „Die entsprechenden Suchmaschinen finden in der Regel tatsächlich die gesuchten Anbieter. Aber teilweise sind dort falsche Angaben hinterlegt, beispielsweise was Öffnungszeiten angeht. Deshalb kann ich nur raten, selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen“, erklärt der Experte. „Das kostet nur ein paar Minuten Arbeit, kann aber große Wirkung entfalten.“ Funda weiß, wovon er spricht. Schließlich betreut er als Geschäftsführer den Internetauftritt der Krauschwitzer Erlebniswelt. Besonderes Augenmerk werde dabei auf die sozialen Medien gelegt. Egal, ob sich dort ein Touristiker engagiere oder nicht: „Mit Sicherheit wird über ihn geurteilt“, weiß Jörg Funda. Denn Bewertungen via Mausklick seien sehr häufig.

Dabei, so hat er bei der Erlebniswelt festgestellt, loben die Gäste die Angebote entweder in den höchsten Tönen. Oder aber es gebe teils heftige Kritiken. „Ein Dazwischen scheint nicht zu existieren“, hat Funda festgestellt. Emotionen würden dabei eine ganz große Rolle spielen. Läuft mal etwas nicht ganz so, wie es sich der Gast vorgestellt hat, werde dies nicht selten gleich in die Welt hinausposaunt.

Pro Jahr zählt das Krauschwitzer Erlebnisbad um die 82 500 Gäste. Und 15 bis 30 Minuten investiere Jörg Funda pro Woche in die Internetpräsenz der Einrichtung. Wichtig sei ein regelmäßiger Check der Online-Angebote. Denn die Leute heute wollen ganz schnelle Antworten. Außerdem sei es ratsam, mit unzufriedenen Gästen Kontakt aufzunehmen. Es passiere häufig, dass die Betroffenen dann gern wiederkommen wollen. Die Gäste halten quasi dem Touristiker einen Spiegel vors Gesicht.

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