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Tag des offenen Denkmals

Führungen durch die Glasfabrik und den Neufert-Bau

Weißwasser. Die Brauerei in Bad Muskau ist wegen der Abrissarbeiten in diesem Jahr kein offenes Denkmal.

Seit 25 Jahren gibt es den Tag des offenen Denkmals deutschlandweit. Er öffnet Gebäude, die sonst nicht immer zugänglich sind, und/oder bietet Menschen an dem Tag die Chance, mehr über öffentliche Denkmäler zu erfahren.

Im Plan der Stiftung Fürst-Pückler-Park war es auch, die Brauerei Bad Muskau wieder zu öffnen, nachdem der erste offene Denkmalstag 2017 ein toller Erfolg war. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die alte Brauerei bleibt am 9. September geschlossen. Grund für diesen Schritt sind die vorzeitig begonnen Sanierungsarbeiten. Derzeit laufen die Abrissarbeiten der nicht zum historischen Brauereiensemble gehörenden Anbauten im Innenhof. Der Abriss der ehemaligen Mosterei steht kurz bevor. Wenn diese Arbeiten beendet sind, kann mit der Sanierung des Brauereidaches begonnen werden. Diese werde voraussichtlich bis Jahresende andauern, teilt die Pücklerstiftung mit.

In Weißwasser hat die Denkmalkommission mehrere interessante Objekte zum Tag des offenen Denkmals ausgewählt. Es handelt sich um die Telux GmbH – Glasfabrik, die archäologischen Grabungen im Tagebauvorfeld Nochten, die evangelische Kreuzkirche mit Gemeindehaus, die katholische Kirche, den Neufert-Bau und das Glasmuseum.

(pm/rw)
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