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Neues Projekt

Planung fürs Jahnbad wird angeschoben

Still ruht der See in diesen Tagen. Geplant ist, das Jahnbad auf Vordermann zu bringen. Nun wird die Planungsleistung dafür ausgeschrieben. FOTO: Regina Weiß

Weißwasser. Die Mitglieder des Bauausschusses in Weißwasser diskutieren schon eifrig über Detailfragen.

Das Wichtigste für die Jugend am Jahnbad sind nicht etwa tolles Wasser oder super Strand, sondern freies W-Lan. Das ist das Ergebnis einer spontanen Umfrage in einer achten Klasse aus Weißwasser. Auf Platz zwei und drei folgen übrigens Sprungturm und Liegestühle, so konnte es Uwe Fischer berichten. Der berufene Bürger des Bau- und Wirtschaftsausschusses hatte diese Fakten dank der Hilfe seines Enkels zusammentragen können.

Warum mitten im grauen Januar über das Freibad diskutiert wird, hat einen wichtigen Grund: Es geht darum, dass die Umgestaltung des Jahnbades – eines der Projekte, die über den Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung (Efre) mit 80 Prozent bezuschusst werden – in Angriff genommen werden soll. Dafür ist es zwingend notwendig, dass auch die Planungsleistungen ausgeschrieben werden. Grundsätzlich geht es um die Sanierung der Funktionsgebäude, die Ertüchtigung des Badbereiches und die Anpassung für Menschen mit Behinderung. Thomas Böse, Referatsleiter Bau im Rathaus, hatte sich gewünscht, dass der Leistungsumfang für den Planer im Vorhinein etwas genauer umrissen wird. Deshalb waren den Räten zwei Varianten vorgelegt worden, über die sie entscheiden sollten. Doch den Gefallen, sich genau festzulegen, haben sie der Verwaltung nicht getan. Sofort war man inmitten einer Detaildiskussion über die Zukunft dieser städtischen Anlage.

„Es ist schwierig, wenn man überhaupt kein Gefühl für die Kosten hat: Ist es eine Million Euro, sind es sieben?“, so Stadträtin Kathrin Jung (SPD). Sie sprach sich dennoch für eine attraktive Gestaltung des Bades aus.

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