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Als feststand, dass es nur einen Bieter gibt, musste der sein Angebot finalisieren. Das brauchte wieder ein paar Wochen Zeit. „Bitter war, dass wir uns auf einen Realisierungszeitraum von drei Jahren einlassen mussten.“ Weil eben viele Sachen im Lande gleichzeitig laufen, ist es nicht anders zu schaffen, sagt das Telekommunikationsunternehmen.

Laut Wylegalla trete man nun in die Realisierungsphase ein. Doch das heißt nicht, dass beispielsweise ab März gebaut wird. Jetzt werde der finale Förderantrag gestellt. Und danach beginne die umfangreiche Papierarbeit. Ein Beispiel: Von jedem Grundstückseigentümer, auf dessen Areal ein Rohr verlegt wird, braucht es eine Genehmigung. Das sei auch eine unwahrscheinliche Belastung für die Verwaltung.

Springen wir ein Jahr weiter: Voraussichtlich ab Anfang 2020 kann endlich gebaut werden. Für Schleife, Mulkwitz und Rohne heißt das 16 Kilometer Tiefbau, 25 Kilometer Rohrverbände, 77 Kilometer Glasfaserleitungen. Das kostet dann besagte 4,48 Millionen Euro, die Bund und Land tragen. Was heißt, je Anschluss sind es 4413 Euro.

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