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Handball

Schleife verpasst knapp Lausitzer Pokal-Sensation

Marcel Becker (l.) und Lok Schleife haben sich toll verkauft bei der 26:30-Niederlage gegen Cunewalde im Halbfinale des Sachsenpokals. FOTO: Joachim Rehle

Schleife. Fast hätte es eine Lausitzer Handball-Sensation gegeben. Doch die Männer des SV Lok Schleife scheiterten im Halbfinale des Sachsenpokals dann doch noch mit 26:30 (12:12) am großen Favoriten SG HVO Cunewalde/Sohland, der nun im Finale gegen die SG LVB Leipzig antritt.

Obwohl zwei Klassen tiefer spielend und damit nicht ansatzweise so professionell wie der Sachsenligist, boten die Schleifer ihrem Kontrahenten einen packenden Pokalfight. Als sie in heimischer Halle sogar überraschend mit 8:4 in Führung gehen konnten, wurde es richtig euphorisch auf den Rängen. Mit 12:12 ging es schließlich in die Halbzeitpause – die Sensation lag in der Luft.

Cunewalde, mit dem ehemaligen Cottbuser LHC-Spieler Lukas Baase auflaufend, hatte auch in Hälfte zwei Probleme mit dem Außenseiter und konnte sich nie richtig absetzen. Am Ende wurde es ein relativ knapper 30:26-Arbeitssieg.

Schleife kann sich dennoch freuen, sich so fantastisch verkauft zu haben. „Es war harte Arbeit für uns. Kompliment an Schleife für diese Leistung“, zollte auch der gegnerische Trainer Carsten John Respekt.

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