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Weißwasser

Weißwasseraner Stelen-Projekt sucht Sponsoren

Hier enthüllen Karsten Feucht vom Wertewandel-Verein (l.) und Künstler Rainer Düvell den Prototyp der Weißwasser-Stele.FOTO: Torsten Richter-Zippack

Weißwasser. Berliner Künstler Rainer Düvell präsentiert sein Werk zunächst aus Pappmaschee.

Eigentlich handelt es sich um zwei Stelen, die der Berliner Künstler Rainer Düvell den Weißwasseranern präsentiert. Die eine ist breit, die andere schmal. Beide eint die Höhe, die rechteckige Form sowie die hellblaue Farbe.  Das Duo könne so gestellt werden, dass ein Sehschlitz entsteht. Oder aber, dass Menschen hindurchpassen. Inhalte sind indes noch keine zu finden. „Dafür sind die Einheimischen zuständig“, erklärt Rainer Düvell. Im Rahmen der dritten Weißwasseraner Sommerakademie hat er sein Stelen-Kunstwerk vorgestellt. Das besteht zunächst aus Pappmaschee. „Ist schließlich erst ein Prototyp“, erklärt der Künstler.

Die Stelen sollen, so lautet die Idee des Projektes „Perspektive(n) Weißwasser“, an markanten Punkten im Stadtbild platziert werden. Beispielsweise am Wasserturm als Wahrzeichen des Ortes beziehungsweise vor der Schwimmhalle. Oder am Neufert-Bau als klassischem Industriedenkmal. Eventuell am Bahnhof als Eingangstor zur Stadt. Vielleicht auch vor der früheren Werkstatt des weltbekannten Glasprodukt-Designers Prof. Wilhelm Wagenfeld, in dem heute die Polizei ihr Quartier hat. Das ist zumindest die Idee der Leiterin des örtlichen Glasmuseums, Elvira Rauch. „Dort eine Stele würde für zusätzliche Touristen sorgen“, ist sich die Fachfrau sicher.

Ob Weißwasser tatsächlich je ein oder mehrere dieser Kunstwerke tatsächlich bekommt, steht allerdings in den Sternen. Denn für umsonst gibt es die Stelen nicht. Ein Griff in die Stadtkasse kommt für Wirtschaftsförderer Thorsten Rennhak auf keinen Fall in Frage. Stattdessen würden Sponsoren gesucht, wie Karsten Feucht vom Verein „Wertewandel“ anregt. Das Gremium ist Veranstalter der Weißwasseraner Sommerakademie. Welche Kosten dabei anfallen, sei derzeit nicht vorhersagbar, da die Entscheidung, welches Material für die Stelen zum Einsatz kommen soll, offen ist. Wer sich in das Projekt einbringen will, kann sich direkt an den „Wertewandel“-Verein wenden, der auf dem Weißwasseraner Boulevard erreichbar ist.

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