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Verbraucherzentrale Weißwasser

Gesucht wird die Service-Niete 2019

Die Prellbock-Tour der Verbraucherzentrale in Ostsachsen läuft noch bis Oktober. FOTO: Christian Köhler

Weißwasser. Die Verbraucherzentrale holt Umfrage in Weißwasser nach. Sie warnt derzeit vor dubiosen               Anrufen.

Welches Unternehmen in Sachsen hat den meisten Frust der Kunden und Verbraucher auf sich gezogen? Das will in diesen Tagen die Verbraucherzentrale Sachsen herausfinden. „Wichtig ist uns dabei, mit den Menschen vor Ort in das Gespräch zu kommen“, sagt Judith Sybilla von der Verbraucherzentrale in Weißwasser.

Wegen Krankheit musste ein erster Termin in Weißwasser ausfallen, nun soll dieser Ende August wiederholt werden, erklärt Judith Sybilla von der Weißwasseraner Verbraucherzentrale. Dabei sind Verbraucherschützer in der Stadt unterwegs und suchen den „Prellbock des Jahres“. „Es geht um falsche Versprechen, um zu hohe Rechnungen oder schlechte Beratung“, sagt die Verbraucherschützerin. Auch Kündigungen von Sparverträgen, wie etwa das Prämiensparen der Erzgebirgs-Sparkasse, „was viele maßlos erzürnt hat“, fallen in diese Kategorie. Die Verbraucherzentrale hat dazu im November des vergangenen Jahres etwa eine Musterfeststellungsklage in Leipzig angestrengt. Das Geldinstitut hatte ohne Ersatz die Sparverträge gekündigt – „und wir lassen prüfen, ob die Zinsen bis dato überhaupt richtig berechnet wurden“, sagt Judith Sybilla.

Und in Weißwasser? Bislang sind Weißwasseraner Unternehmen bei der „Prellbock-Tour“ noch nicht genannt worden. „Bei uns melden sich Verbraucher in erster Linie wegen Gewährleistungsfragen“, erklärt Judith Sybilla. Etwa wurde ein Produkt gekauft, was fehlerhaft ist oder gar nicht funktioniert, will es der entsprechende Händler häufig nicht ersetzt. Dabei sei er dazu verpflichtet.

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