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Brandschutz

Vor dem Neubau kommt das Ausräumen

Rohne. Die Feuerwehr Rohne hat ihre Jahresbilanz gezogen. Die Einsatzstunden hatten es in sich.

Groß Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In Rohne ist es der Neubau des Feuerwehrgerätehause. Klar, dass Ortswehrleiter Andreas Pudel in seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung der Rohner Wehr auch darauf zu sprechen kommt. Doch bevor neu gebaut werden kann, wird der Fokus zunächst auf dem Ausräumen des Gerätehauses, der Unterbringung der Gerätschaften und der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes liegen. „Dies wird aus meiner Sicht schon eine Mammut-Aufgabe werden und wir werden mit Einschränkungen im Dienstbetrieb und im Einsatzfall zurechtkommen müssen. Ich bin mir aber sicher, dass wir auch diese Herausforderung meistern“, formuliert es der Gemeindechef.

2019 soll trotz des Neubaus ein Hauptaugenmerk auf die Aus- und Fortbildung gelegt werden. So sind schon die nächsten drei Männer für den Truppführerlehrgang angemeldet und es stehen schon die Termine für die gemeinsame Atemschutzausbildung und Ganztagsschulung der Gemeindewehr fest.

Im vergangenen Jahr leisteten die Rohner 973 Ausbildungsstunden am Standort. Hinzu kommen noch 377 Stunden bei der kreislichen Ausbildung und 32 Stunden bei Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule in Nardt. Bei 17 Einsätzen war das Können der Floriansjünger gefordert. Dabei kamen so viele Stunden zusammen, wie in den letzten zehn Jahren nicht, resümiert Pudel. Die hohe Anzahl begründet sich vor allem durch das Sturmtief Friederike, den Wohnhausbrand in Mulkwitz und den Brand der alten Teerseen in Spreewitz. „Vor allem der Sturm und der Wohnhausbrand, bei denen wir uns an zwei aufeinander folgenden Tagen, die Nächte um die Ohren geschlagen haben, wird den meisten Kameraden wohl noch lange im Gedächtnis bleiben“, so der Wehrleiter.

(pm/rw)
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