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Finanzieller Kraftakt

Ist das Stadion der Kraftwerker zu groß?

Stadion der Kraftwerker in Weißwasser. FOTO: Christian Köhler

Weißwasser. Im Haushalt von Weißwasser sind Investitionen von 500 000 Euro geplant. Das gefällt nicht allen Stadträten.

Schon vor gut sechs Jahren hat sich Wolfgang Petsch von der TSG Kraftwerk Boxberg/Weißwasser an die RUNDSCHAU gewandt. Seinerzeit lobte er ausdrücklich die gut gepflegte Grünanlage im Stadtion der Kraftwerker. Allerdings bemängelte er und die Leichtathleten der TSG den Zustand der Laufbahn. Daran hat sich in den vergangenen Jahren nicht viel verbessert. Bordsteinkanten sind herausgebrochen, Linien lassen sich auf dem Schotter kaum noch zeichnen. Die Zuschauerränge sind mit Wildwuchs übersäht und die Anlage macht gerade noch von Weitem einen guten Eindruck.

Halbe Million Euro im Haushalt eingeplant

Jene Zustandsbeschreibung teilt auch Baureferatsleiter Thomas Böse. Während der Stadtratssitzung im Juni ist er darauf eingegangen. Und zwar aus gutem Grund: Olaf Schober  aus Weißwasser sowie Roberto Kuhnert (AfD), der seinerzeit noch nicht im Stadtrat saß, haben einen Bürgereinwand gegen weitere Investitionen im Sportpark – zu dem das Stadion der Kraftweker gehört – eingereicht. Im Haushaltsentwurf für 2019 und 2020, den der Stadtrat mit knapper Mehrheit absegnete, sind letztlich eine halbe Million Euro eingestellt worden. Dabei, so das Argument von Olaf Schober, „schafft diese Investion keine Arbeitsplätze“ und gehöre ohnehin in den Bereich der freiwilligen Aufgaben der Stadt.

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