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Beratung des Netzwerkes

Das Kindeswohl haben immer alle im Blick

Weißwasser. Informationsveranstaltung bringt im Kreiskrankenhaus Weißwasser verschiedene Akteure zusammen.

Das Kreiskrankenhaus Weißwasser hat am Mittwoch eine gemeinsame Informations- und Weiterbildungsveranstaltung der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin des Hauses mit den Netzwerken Kinderschutz und Frühe Hilfen des Landkreises Görlitz veranstaltet. Zum Thema „Kindeswohl geht uns alle an – Wo finde ich Hilfe?“ wurden dazu aus allen in diesem Fachgebiet tätigen Organisationen Repräsentanten versammelt, die in die Arbeit durch ihre unterschiedlichen Fachgebiete – medizinisch, pädagogisch, sozial, polizeilich, juristisch – involviert sind. Schließlich geht es nicht mehr nur darum, Fälle von Kindesmisshandlung oder -vernachlässigung aufzudecken, sondern konkret an Fallbeispielen die gegenseitigen Zuständigkeiten und Verantwortungen zu beschreiben. Chefärztin Dr. med. Ulrike Wetzel ist sowohl stationär als Leiterin der Kinder- und Jugendmedizinischen Abteilung wie über ihre Tätigkeit in der Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums tätig. Mit-Initiatorin Ramona Frinker versammelt unter dem Dach des „Sozialen Frühwarnsystems im Landkreis Görlitz“ professionelle, caritative und freiwillige Einrichtungen und Initiativen aus Gesundheits- und Bildungswesen, Jugendhilfe, Justiz und Polizei und anderen Institutionen im Netzwerk Kinderschutz und Frühe Hilfen, um entsprechend bedürftigen Kindern und Jugendlichen und deren Familien beratend und unterstützend zu Seite zu stehen. Die im Kinderschutz engagierten Partner noch besser kennenzulernen, Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Initiativen und Behörden zu erfassen, Zugangswege zu erschließen, enger ins Gespräch zu kommen und Infomaterial auszutauschen war Anliegen dieser Veranstaltung.

Klinikgeschäftsführer Steffen Thiele dazu: „Die gemeinsame Arbeit für die Gesundheit der Menschen in dieser Region ist uns allen Anliegen und Verpflichtung. Wir haben gesehen, dass Kinderschutz bereits in der Begleitung der Schwangerschaft und der Beratung der werdenden Eltern beginnt. Dazu will das Kreiskrankenhaus Weißwasser einen wichtigen Beitrag leisten.“

(rw)
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